Dienstag, 28. Juli 2015

Mit "light" gerät man leicht auf die schwere Seite der Waage

Süßstoff als Ersatz für Zucker in Limonaden macht offensichtlich leichtsinnig, will sagen schwersinnig, denn Menschen die damit versuchen ihre Kalorienaufnahme zu reduzieren legen an Bauchumfang um sagenhafte 8 Zentimeter in 10 Jahren zu.
Ähnliches haben jetzt auch Forscher an der TU in München entdeckt: Wer zu den Produkten greift, die mit "Fit" oder "Fitness" gelabelt sind, sieht dies wohl als Freibrief für zusätzliche Nahrungsaufnahme. Dies gilt speziell für Menschen mit Gewichtsproblemen, die sich von solcher "Rosstäuscherei" offensichtlich magisch angezogen fühlen. Das Ganze geht sogar einen Schritt tiefer in die Belohnungszentren menschlicher Hirne: Probanten, die sich mit solchen "Fit"-Snacks gegen die Unbilten der adipösen Umwelt immunisiert zu haben glauben, verzichten konsequenterweise auf die ihrer Meinung nach durch ihre "sportliche" Ernährungsweise unnötig gewordenen Sporteinheiten.
Erst wenn die Probanten vorher über den hohen Energiegehalt der angebotenen Lebensmittel aufgeklärt wurden, veränderte sich ihr Verhalten.
Fazit: Liebe Nahrungsmittelindustrie-Manager, lasst Euch nicht in der militanten Anwendung Eurer gewinnfördernden Verbraucherverdummung beirren. Denn Irren ist menschlich, und Selbstbetrug ist einer der stärksten Triebkräfte des Menschen, vor allem, wenn er sich so seelenverwandt mit Trägheit und Lustgewinn paaren lässt.

Link 1 zum Thema

Montag, 27. Juli 2015

8 Regeln für das gesunde Grillen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), heterozyklische aromatische Amine (HAA) und Nitrosamine. So heißen die drei Spielverderber eines sorglosen Grillvergnügens. Wem seine Gesundheit etwas wert ist, der sollte einige Regeln beachten, die diesen Spielverderbern den "Garaus" machen können:


1. Zwölfmal im Jahr grillen, also zweimal pro Monat der Grillsaison. Diese Zahl sollte nicht allzu deutlich überschritten werden.

2. Kein Fett in die Glut tropfen lassen. Durch den Qualm des verbrennenden Fettes entstehen vermehrt PAK auf dem Grillgut. Aluschalen können dies verhindern.

3. Bei Aluschalen müssen säurehaltige Marinaden vermieden werden, denn dadurch können Aluminiumionen das Grillgut belasten.

4. Beim Grillen mit Gas und Strom bilden
sich weniger PAK.

5. Langsam garen. Nur kurz
scharf und heiß angrillen und dann am kühleren Rand oder in Alufolie
fertig garen.

6. Zucker in der Marinade verhindert die vermehrte Entstehung von HAA und sorgt gleichzeitig für eine schöne Bräunung des Grillguts. 

7. Die Grillkohle darf nicht mehr brennen und sollte auf ihrer Oberfläche eine weiße Ascheschicht ausbilden. 

8. Eine Marinade senkt den Schadstoffgehalt! - aber nur, wenn sie nicht in die Glut
tropft. Freie Radikale in der Marinade verhindern dabei die HAA-Bildung. Speziell durch Knoblauch, Ingwer, Thymian, Rosmarin und Cayenne-Pfeffer wird dies erreicht. (Um saftige 74 Prozent nehmen die krebserregenden Stoffe im Grillgut ab.)

Fazit: Wir "Filinu-Diätler" sollten auch das Grillen mit Sinn und Verstand angehen. 

Mehr zum Thema findet Ihr hier. 
http://idw-online.de/de/news634504 


Donnerstag, 16. Juli 2015

Wer Tieren helfen will muss auf die Straße und nicht in einen veganen Kochkurs

Die Hiobsbotschaften aus den Tierställen unseres Landes reißen nicht ab. Inzwischen sind wir bei den Milchkühen gelandet. Nur noch fünfeinhalb Jahre werden die im Schnitt alt, nach zwei Kälbern sind sie oft schon am Ende ihrer Kraft und kommen krank zum Schlachter. 
Für Filinu-Diätler ist Milch keine ganz unwichtige Nahrungsquelle, zumal auch Eiweißpulver meist aus Milch gewonnen und anschließend mit Milch zu einem Shake verquirlt werden.
Eines scheint in den heutigen Zeiten ganz sicher zu sein: "Die andern, die da oben, die Manager, die Unternehmer werden schon alles in meinem Sinne gut und richtig machen", dieser Satz war noch nie so falsch wie heute. 
Nur noch konsequentes Weggucken lässt ihn einigermaßen bestehen. Aber ich fürchte, dieses Weggucken hilft genausowenig wie seine Ernährungsgewohnheiten zugunsten unserer Mitgeschöpfe radikal umzustellen. Auch das, was wir Filinu-Diätler von uns aus längst schon tun, nämlich "nicht über den Hunger zu essen", wird nicht ausreichen. Darüber lächeln die Aldis und Lidls nur müde, legen in diesen roten oder babyspinatkackegrünen Matsch ein zusätzliches Steak und ködern uns drei Wochen lang mit dieser Sonderration an eingelegtem Grillfleisch. Bezahlen lassen die Aldis und Lidls das übrigens von ihren Produzenten und Zulieferen. Nach drei Wochen haben wir uns an diese neue Menge gewöhnt und kaufen nach vier Wochen zwei Packungen des ursprünglichen Gebindes. So geht das Business! 
Fazit: Wer sich mit der Industrie anlegt, wird verlieren.
Unseren Politikern müssen wir stattdessen auf die Nerven gehen - draußen auf der Straße. Wer etwas bewegen will, muss sich selbst bewegen, am besten im Marschtempo. Unsere Jugend hat das offensichtlich vergessen. Statt gegen Qualmast aufzubegehren und öffentlich zu demonstrieren, versuchen sie sich in veganer Lebensweise. Das macht der Nahrungsmittelindustrie keine Angst - im Gegenteil: Die quälen weiter ihre Hühner und Schweine und nehmen zusätzlich veganen Fleischersatz ins Sortiment.
Aber selbst vegan zu leben ist nur scheinbar die Lösung für alles Leid unserer Mitgeschöpfe. Denn diese Rechnung ist ohne die Honigbienen gemacht, ohne die es 90 Prozent unseres Obst und Gemüses schlichtweg nicht gebe. Und wie die gequält werden, speziell von US-"Imkern", hat 3Sat
am 15.7.2015 in Sondersendungen behandelt. Ein Blick in diese Dokumentation ist sehr empfehlenswert.
Aber bei den Bienen hören die Denkfehler unserer Veganer leider nicht auf. Wer auf künstliche Dünger verzichten will, muss zur Gülle und zu Mist greifen. Auch den gibt es aber nur, wenn Tiere dafür gehalten werden - und so effektiv, will sagen, so lukrativ wie möglich. Also auf engstem Raum -  mit der Option sie auch zu schlachten.
Deshalb noch mal: Wer unseren Tieren helfen will, muss auf die Straße und nicht in einen Kochkurs zu Attila Hildmann.


Donnerstag, 25. Juni 2015

Fruktose - schlechter Ersatz für Glucose

Fruchtzucker erzeugt weniger Belohnungssignale  im Gehirn. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Studie der Universität Basel. 
Ein weiterer Nachteil der Fruktose, die eh schon im Verdacht steht, verschiedene Erkrankungen
wie Übergewicht, Diabetes, Leberverfettung und Gicht zu begünstigen.
Bleibt das Belohnungssystem stumm, kann dies zu einem überhöhten Konsum dieses Zuckers führen. Während bei einer Glucosegabe sogenannte Sättigungshormone dem Körper signalisieren, dass er genug Nahrungsmittel aufgenommen hat, bleiben diese Sättigungshormone bei einer entsprechenden Gabe von Fructose auf einem deutlich niedereren Level. 
Fazit für alle, die mit der Filinu-Ernährungsweise leben:
Finger weg von (Fertig-)Produkten, denen von der Nahrungsmittelindustrie "unnatürliche" Fructose zugesetzt wurde.



Hier gehts zur Studie


Montag, 15. Juni 2015

Mit Sorbit als Süßungsmittel kann Kaugummi kauen schlank machen

Wovor Wissenschaftler warnen, ist möglicherweise eine adäquate Methode, das ein oder andere lästige Pfund von den Hüften zu schmelzen: Kaugummi kauen! Und zwar zuckerfreies - mit Sorbit als Zuckerersatzstoff. In Übermaßen verzehrt (20 Kaugummistreifen pro Tag und mehr) soll Sorbit wie ein Abführmittel wirken. Gewichtsverlust droht (!?). 
Fazit: Natürlich ist eine kontrollierte Nahrungsaufnahme - wie etwa von der Filinu-Diät propagiert (siehe rechte Seitenleiste) - allemal die bessere Alternative, auf Dauer sein Idealgewicht zu halten. Trotzdem kann Kaugummi kauen in der Übergangszeit helfen. Nicht nur wegen des Sorbitgehaltes. Kaugummi kauen beruhigt und hält uns in der Zeit des Kauens vor (überflüssiger) Nahrungsaufnahme ab. Denn nichts ist ekliger als Essensreste - ins Kaugummi hineingeknetet. 
Sorbit ist übrigens ein natürlicher Stoff und steckt auch in Pflaumen, Aprikosen und ganz besonders viel davon in Birnen.
Sorbit ist ein natürlich vorkommender Zucker und hat auch die gleiche Kalorienanzahl im Molekül wie etwa üblicher Haushaltszucker. Nur weil seine Süßkraft höher ist, kommt es überhaupt zu einer merklichen Kalorieneinsparung.

Montag, 8. Juni 2015

Wenn Ausreden direkt auf den Hüften landen

36 Prozent der Deutschen glauben fest daran, dass die Neigung zur Körperfülle genetisch bedingt ist. Der Beweis ist schnell erbracht: Die Körpergröße ist definitiv in unseren Erbanlagen festgelegt. Und weil das Körpergewicht immer nur in Relation zur Körpergröße gesehen werden kann, ist eine zu füllige Körperfülle immer nur auf die genetisch veranlagte Körperlänge (sprich Körperkürze) zurückzuführen.
Abnehmen wollen ist deshalb ein schon im Vorhinein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. 
Gott sei Dank - und Kühlschrank auf!
So schicksalhaft auf Leibesfülle vorprogrammiert - und damit auf "Lebensfülle", entkommen wir gleichzeitig diesem hochgefährlichen Jo-Jo-Effekt.
Dieser bösartige Jo-Jo-Effekt ist es übrigens auch, der Skifahrer immer nur in den ersten Tagen ihres Winterurlaubs zur Strecke bringt, weil sie im Laufe des Frühlings, Sommers und Herbstes ihre hart erarbeitete stählerne "Oberschenkel-Ski-Muskulatur" des Winters in "Biergarten-Wabbel" ungerüstet haben.
Witz beiseite und Fazit: Erstens: Was doofe Ärzte als Jo-Jo-Effekt bezeichnen, ist in Wirklichkeit ein lebenslanger und bei vielen auch erfolgreicher Versuch, sein Körpergewicht in möglichst engen Grenzen zu halten.
Zweitens: Wer glaubt, der Mensch sei ausschließlich ein Produkt seiner Gene, der sollte sein naturwissenschaftliches Wissen nachrüsten. Selbst eineiige Zwillinge unterscheiden sich oft nicht nur in der Körperlänge um einige Zentimeter, sondern auch im Körpergewicht um viele Kilos. 
Wir haben es in der Hand - und sollten uns in jedem Fall ganz bewusst entscheiden, ob wir es uns in den Mund stopfen oder besser darauf verzichten. 

Dienstag, 2. Juni 2015

Ballaststoffe schützen auch das Gehirn

Hat unsere Darmflora auch Einfluss auf degenerative Veränderungen und Entzündungsvorgänge unseres Gehirns, hat sie also Einfluss auf Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose?
Und wieder sind es die kurzkettigen Fettsäuren, die verschiedene Mikroorganismen einer intakten Darmflora aus Ballaststoffen und Milchprodukten synthetisieren und unserem Körper zur Verfügung stellen. Solche Fettsäuren werden nämlich von Fresszellen des Immunsystems benötigt - für ihre Aufgabe, alles Fremde zu eliminieren. Im Gehirn sind das die Mikroglia-Zellen. Wie umgestülpte Plastiktüten Hundekot aufnehmen, umhüllen diese Makrophagen Keime und abgestorbene Nervenzellen und verdauen diese.
Ohne Darmbakterien verkümmern diese Fresszellen und überlassen so kampflos unser Gehirn fremden Eindringlingen. 
Zunächst sind das noch Ergebnisse aus Tierversuchen, trotzdem kann auch im menschlichen Organismus dann mit diesen ungebremsten Entzündungsreaktionen im Gehirn gerechnet werden, wenn die Darmflora aufgrund von Nährstoffmangel ihre Aufgabe nicht ordnungsgemäß erfüllen kann.
Deshalb: Gönnen Sie Ihrem Gehirn Ballaststoffe - Filinu-Diätler wissen, dass dies Nahrungsfasern sind, komplexe und nur von Bakterien verdaubare langkettigen Kohlenhydrate.
Entweder über eine "ballaststoffreiche" Ernährung oder eben durch Substitution entsprechender Produkte: Inulin, Xanthan ... oder Weizenkleie und Haferkleie.
Haferkleie ist deshalb besonders empfehlenswert, weil viele Studien rund um die Darmflora mit den Inhaltsstoffen der Haferkleie gemacht wurden.