Dienstag, 2. Juni 2015

Ballaststoffe schützen auch das Gehirn

Hat unsere Darmflora auch Einfluss auf degenerative Veränderungen und Entzündungsvorgänge unseres Gehirns, hat sie also Einfluss auf Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose?
Und wieder sind es die kurzkettigen Fettsäuren, die verschiedene Mikroorganismen einer intakten Darmflora aus Ballaststoffen und Milchprodukten synthetisieren und unserem Körper zur Verfügung stellen. Solche Fettsäuren werden nämlich von Fresszellen des Immunsystems benötigt - für ihre Aufgabe, alles Fremde zu eliminieren. Im Gehirn sind das die Mikroglia-Zellen. Wie umgestülpte Plastiktüten Hundekot aufnehmen, umhüllen diese Makrophagen Keime und abgestorbene Nervenzellen und verdauen diese.
Ohne Darmbakterien verkümmern diese Fresszellen und überlassen so kampflos unser Gehirn fremden Eindringlingen. 
Zunächst sind das noch Ergebnisse aus Tierversuchen, trotzdem kann auch im menschlichen Organismus dann mit diesen ungebremsten Entzündungsreaktionen im Gehirn gerechnet werden, wenn die Darmflora aufgrund von Nährstoffmangel ihre Aufgabe nicht ordnungsgemäß erfüllen kann.
Deshalb: Gönnen Sie Ihrem Gehirn Ballaststoffe - Filinu-Diätler wissen, dass dies Nahrungsfasern sind, komplexe und nur von Bakterien verdaubare langkettigen Kohlenhydrate.
Entweder über eine "ballaststoffreiche" Ernährung oder eben durch Substitution entsprechender Produkte: Inulin, Xanthan ... oder Weizenkleie und Haferkleie.
Haferkleie ist deshalb besonders empfehlenswert, weil viele Studien rund um die Darmflora mit den Inhaltsstoffen der Haferkleie gemacht wurden.

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