Donnerstag, 12. März 2015

Auf ganzer Linie rehabilitiert: Eier sind ein gesundes Lebensmittel


Die Filinu-Diät empfiehlt lange schon das Hühnerei als probates Nahrungsmittel. Kaum ein anderes stellt ein so hochwertiges wie gut verdauliches Eiweiß in einer ähnlich hohen Konzentration zur Verfügung. 
Ein Grund, warum es auch im Speiseplan einer guten Reduktions-Diät nicht fehlen sollte. Denn der Anteil an Proteinen in der Nahrung soll während einer Diät deutlich erhöht sein, um einem Abbau der Muskulatur entgegenzuwirken. 
Außerdem hält der hohe Eiweißanteil in der Nahrung, länger als das mit kohlenhydratreicher Nahrung möglich wäre, das Sättigungsgefühl hoch und macht so dem Abnehmwilligen das Leben deutlich leichter.
Bei der Empfehlung für Hühnereier hat die Filinu-Diät die seit den 80iger Jahren bekannten Forschungsergebnisse zur Grundlage genommen. Diese haben seitdem mit der Mär aufgeräumt, dass der hohe Cholesteringehalt der Eier gefährlich für das Herz-Kreislaufsystem sei.
Die Studien konnten nämlich beweisen, dass der Cholesterinspiegel im Blut nur minimal durch das Cholesterin in der Nahrung beeinflussbar ist. Er ist vielmehr zum überwiegenden Teil vom Körper "selbstgemacht". 
War dies bislang das Ergebnis von vorwiegend europäischen Studien, und zeigten sich (deshalb!?) Forscher in den USA lange Zeit eher skeptisch, sind diese jetzt nicht nur auf die europäische Linie eingeschwenkt, sondern haben gleich noch eins draufgesetzt:
Eier gelten nun US-Forschern als explizit gesundes Nahrungsmittel, zumindest gesünder als beispielsweise Fleisch. 
Warum? Weil Eier mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten und weniger gesättigte. 
Diese gesättigten Fettsäuren

sind es aber wohl, die, was die Herzgesundheit angeht, über das "Wohl und Wehe" eines Lebensmittels entscheiden.

Und weil diese Adelung des Hühnereis von US-Forschern kommt, werden auch hierzulande die letzten Zweifler vielleicht nicht gleich aufhören zu zweifeln, aber ihre Zweifel könnten zumindest verstummen.
Frohe Ostern im Voraus! 
Und greifen Sie doch öfter mal zum "echten" Ei und lassen die von Lindt und Co einfach liegen.

























Donnerstag, 22. Mai 2014

Eine fettreiche Diät schützt unser Gehirn


Die ketogene Diät, eine fettreiche und gleichzeitig kohlenhydratarme Ernährungsweise, soll bei neurodegenerativen Erkrankungen und Alzheimer helfen. Den Schutz des Gehirns erklären sich Forscher dabei mit dem Zurückdrängen entzündlicher Prozesse, was die sogenannten Ketonkörper bewirken sollen. Diese entstehen, wenn bei Abwesenheit von Stärke und Zucker in der Nahrung vermehrt Fette zu Energie verstoffwechselt werden.
Einen ähnlichen Effekt habe Nikotinsäure. Diese könnte als "ketogene Diät in Tablettenform" die geschmacklich wenig anspruchsvolle und deshalb ungeliebte fettreiche Ernährungsweise ersetzen.
Entzündungsprozesse sind für viele Forscher d e r Königsweg in die Krankheit. So sollen diese eine entscheidende Rolle bei Arthrose, Arthritis und weiteren Rheumaformen spielen, können an Herz-Kreislauf-Geschehen beteiligt sein und vieles andere mehr. 
Berücksichtigen wir weiter, dass wohl erst die kohlenhydratbasierte Ernährung seit dem Sesshaftwerden der Menschen uns die Zähne hat wegfaulen lassen, dass erst da Diabetes Einzug gehalten hat, dann sollte die Umstellung unserer Ernährung auf das alte Jäger-und-Sammler-Niveau geradezu ein Gebot der Stunde sein - oder wenigstens die Reduktion unserer Nahrungsmittelkalorien auf das notwendige Niveau und kein Gramm mehr.
Sollten wir trotzdem unser (in der Regel zu hohes) Wohlfühlgewicht ansteuern, wie uns das vielleicht sogar von irren, weil ignoranten Ärzten empfohlen wird, dann rate ich aus obigen Gründen zu einer fettreichen aber kohlenhydratarmen Mast.
Die wahren Kerle und Kerlinnen unter uns aber halten sich derweil an die Empfehlungen der Filinu-Diät
(siehe Amazon-Link in der Seitenleiste des Blogs).

Montag, 19. Mai 2014

Gesättigte Fettsäuren machen fetter



Gesättigte Fettsäuren sind vor allem tierischen Ursprungs, ungesättigte stammen überwiegend aus Pflanzen, aber auch von Fischen, zum Beispiel die bekannten Omega-3-Fettsäuren. 
In einer Studie der Universität von Uppsala (Schweden) wurden die Fettarten verglichen. Eine Versuchsgruppe aß Muffins mit einem hohen Gehalt an vielfach ungesättigten Fettsäuren, eine andere Muffins mit reichlich gesättigten Fettsäuren. In der zweiten Gruppe war der Zuwachs an Körperfett doppelt so hoch wie in der ersten, ergab die anschließende Analyse.




Freitag, 16. Mai 2014

Joghurt klaut Hüftgold

Probiotischen Bakterien in Joghurt wirken als wahre Fettkiller. Die Wissenschaftler hatten Frauen 12 Wochen lang eine Diät machen lassen und ihnen dabei täglich probiotischen Joghurt verabreicht. 
Das Ergebnis: Sie verloren doppelt so viel Gewicht wie die Frauen einer Kontrollgruppe. Nach den Erkenntnissen der kanadischen Forscher verhindern die Joghurt-Bakterien die Aufnahme von schädlichen Stoffen im Darm, die den Blutzuckerspiegel negativ beeinflussen. Schon 125 Gramm fettarmer Naturjoghurt pro Tag sollen ausreichen, um 
die Pfunde schmelzen zu lassen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Gesunde Steinzeit-Darmflora


Filinu-Diätler wissen es: Die Darmflora, diese Ansiedlung von Billionen von Bakterien in unserem Darm, hat großen Einfluss auf unsere Darmgesundheit und damit auf unsere Gesamtgesundheit. Außerdem wissen Filinu-Diätler, dass unser Körper evolutionsbedingt viel besser an Steinzeitbedingungen adaptiert ist als an die mit etwa 10.000 Jahren verhältnismäßig sehr kurze Entwicklungsphase seit der Jungsteinzeit bis heute. 
Dass seitdem sich auch unsere Darmflora entscheidend gewandelt hat, legt eine aktuelle Studie an der Volksgruppe der Hadza nahe. Diese in Tansania lebenden Jäger und Sammler haben im Vergleich zu modernen Städtern eine deutlich vielfältigere Darmflora, das heißt mehr unterschiedliche Bakterienarten. 

Hadzas graben nach pflanzlicher Nahrung. Foto: MPG


"Die Zusammensetzung der mikrobiellen Flora im Verdauungstrakt der Hadza ist einzigartig. Sie enthält eine große Anzahl an Bakterien, wie Treponema, die in der „westlichen” Bevölkerung oft als Anzeichen für Krankheiten gedeutet werden. Andere Bakterien, wie Bifidobacterium, die in der „westlichen“ Bevölkerung als „gesund“ gelten, sind bei den Hadza vermindert. Dennoch treten bei den Hadza kaum durch ein Ungleichgewicht der Darmbakterien verursachte Autoimmunkrankheiten auf. Unser Verständnis von „gesunden“ und „ungesunden“ Bakterien muss daher neu definiert werden, weil diese Unterscheidungen davon abhängen, in welcher Umwelt wir leben. Die genetische Vielfalt der Bakterien ist dabei möglicherweise das wichtigste Kriterium für eine gesunde und stabile Darmflora."


Die geringere Diversität der Darmmikroben bringen Forscher heute in Zusammenhang mit Krankheiten wie Reizdarmsyndrom, Darmkrebs, Adipositas, Diabetes Typ 2 und Morbus Crohn.
Deshalb: Nahrungsfasern ins Essen! Denn die faserreiche pflanzliche Nahrung ist es, was die Darmflora der Hadza so vielfältig macht.

Link zum Buch "Filinu-Diät" in der Seitenleiste dieses Blogs.























Freitag, 4. April 2014

Suppen machen pappsatt

Wir, die wir uns an die Vorgaben der Filinu-Diät halten, wissen, wie wichtig es ist, zu unseren Mahlzeiten so viel zu trinken, dass die Kaloriendichte unserer Nahrung auf unter 100 kcal/100 Gramm herunterverdünnt wird.
Gut gekaut ist dabei schon halb gewonnen, weil dabei zusammen mit unserem Getränk ein Nahrungsbrei entsteht, der länger im Magen verweilt als nur das grob zerkleinerte Essen.
Unglaublich aber wahr und von Ernährungswissenschaftler oft bestätigt: Würden wir unser paniertes Schnitzel mit Pommes und Salat zusammen mit unserem obligatorischen Getränk in einer Küchenmaschine mixen, bliebe die dabei entstehende Suppe deutlich länger im Magen liegen als selbst die optimal zerkaute Mahlzeit.
So aufbereitet hält uns unsere Nahrung also am längsten satt und bewahrt uns vor  voreiligen Hungergefühlen.
Weil aber nur wirklich wahre Kerle und Kerlinne eine solche "hardcore" (!) Nahrungsaufnahme goutieren könnten, hier die Empfehlung an die etwas Empfindsameren unter uns:
Probiert doch  zwishendurch mal wieder öfter mit Suppen oder Eintöpfen eure Traumfigur zu halten!

Donnerstag, 3. April 2014

Die Filinu-Diät - mehr als eine Abnehmhilfe

Filinu steht für " fibres, liquids, nutrients" = Ballaststoffe (Nahrungsfasern), Flüssigkeiten, Nährstoffe.
Wer diese drei Bestandteile der Nahrung in optimalem Verhältnis zu sich nimmt, lebt gesünder - und kann einfach kein Übergewicht entwickeln.
Warum?
Nahrungsfasern werden von unserer Darmflora in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt und unserem Körper zur Verfügung gestellt. Sie beeinflussen zudem positiv unser Immunsystem und senken ganz nebenbei unsere "liederlichen" LDL-Cholesterinwerte.
Das macht sie so gesund.
Und unser Gewicht halten gelingt ihnen, weil sie viel Wasser aufnehmen und dadurch quellen können, was unseren Magen füllt und unserem Gehirn signalisiert, dass wir satt sind.
Dazu brauchen wir aber auch die entsprechende Flüssigkeit - unser li in Filinu. Deshalb:
nie mehr essen, ohne d a b e i  auch ausreichend zu trinken!!
Dann klappt es auch mit dem nu in Filinu.
Denn diese nu´s haben es in sich. Leider. Speziell in unserer modernen Zeit. Denn wir haben unsere Nahrungsmittel immer dichter an Nahrungskalorien gemacht. (zb. aus Zuckerrüben raffinierten Zucker; von unter 40 kcal pro 100 Gramm auf mehr als 400 kcal pro 100 Gramm. Oder Butter aus Milch; oder Mehl aus unserem Korn)
Unser Verdauungssystem hat von dieser kulturellen Leistung dieser Aufkonzentrierung unserer Nahrung nichts mitgekriegt. Deshalb:
unser nu auf weniger als 100 kcal pro 100 Gramm verdünnen!!
So nämlich kennt das unser Verdauungssystem und kann damit richtig umgehen

Wie genau das geht, verrät mein Buch: die Filinu-Diät.
 In der Seitenleiste findet sich der Link zu Amazon