Montag, 9. September 2013

ASS mit viel Wasser eingenommen verbessert die Wirkung

Trinken, trinken, trinken: D a s Motto der Filinu-Diät. 
Dass dies auch im pharmakologischen Sinne Sinn macht, steht hier. Schmerztabletten wirken nämlich dann besser, wenn sie nicht nur mit einem Schluck Wasser, sondern gleich mit mehreren Schlucken eingenommen werden. Und zwar in dreifacher Hinsicht: schneller, magenschleimhaut-schonender und stärker.

Die Bücher zur Filinu-Diät sind in der linken Seitenleiste dieses Blogs verlinkt.

Samstag, 7. September 2013

Fische leiden nicht

 Dass Fische Schmerz empfinden, ist eher unwahrscheinlich. Das ist das Ergebnis der Würdigung mehrerer wissenschaftlicher Untersuchungen über dieses ThemaBei dieser Regenbogenforelle hat der Haken eines Angelköders im Oberkiefer gefasst. Ob das Tier Schmerzen empfindet, ist unwahrscheinlich.
Foto: Alexander Schwab

Da Fische weder eine Großhirnrinde besitzen noch andere Nervenstrukturen, die bei Säugetieren für das bewusste Schmerzempfinden verantwortlich sind, kann man davon ausgehen, dass Fische kein Bewusstsein haben und deshalb nicht oder nur wenig unter Schmerzen leiden. Reaktionen auf Verletzungen, die man als Schmerz"empfinden" interpretieren könnte, sind wohl nur unbewusste Reizwahrnehmungen.
Natürlich ist diese Erkenntnis kein Freibrief dafür, Fische unnötig quälen zu dürfen, auch nicht dafür, mehr Fisch als für eine gesunde und ausreichende Ernährung notwendig wäre, zu essen! Trotzdem ist es in einer Welt, in der unsere Mitgeschöpfe, die uns als Nahrung dienen, während ihrer Aufzucht immer öfter aufs Übelste misshandelt und am Ende von immer schlechter ausgebildeten Menschen immer "inhumaner" zu Tode gebracht werden, als Lichtblick zu werten, dass Fische unter dieser "Verwertung" deutlich weniger oder gar nicht leiden.
Deshalb: Den Eiweißbedarf für unsere Filinu-Diät und der sich ihr anschließenden neuen Ernährungsweise sollten wir möglichst aus pflanzlichen Quellen, aus Milchprodukten und aus (so wenig wie möglich) Fisch beziehen.


Freitag, 6. September 2013

Kurkuma gegen Hepatitis-C-Viren

Kurkuma, die Gelbwurz, der Bestandteil von Curry, der diese ursprünglich indische Würzmischung gelb macht, hat offensichlich auch bemerkenswerte medizinische Wirkungen. Verdauungsfördernd und krebshemmend ist das Gewürz. 
Und entzündungshemmend! Eine Eigenschaft, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Diese Eigenschaft ist es offensichtlich, die Kurkuma, speziell sein Bestandteil Curcumin, der gelbe Farbstoff, auch bei Arthrose helfen lässt.
Diese Eigenschaften von Kurkuma sind lange schon bekannt, eine ganz neue aber konnte jetzt erst nachgewiesen werden: Curcumin kann die Hepatitis-C-Viren daran hindern, in Leberzellen einzudringen und kann so die Leber vor Zerstörung schützen.

Deshalb sollte Kurkuma Bestandteil unserer Nahrung sein - und auch während unserer Filinu-Diät zum Einsatz kommen.

Link zum Filinu-Diät-Buch in der linken Seitenleiste.
Foto: Jan Wattjes /pixelio.de

Donnerstag, 5. September 2013

Xanthan macht müde Milch munter

  Milch ist gesund. Lasst euch von selbsternannten Ernährungs-Gurus mit ihren anders lautenden Beteuerungen nicht hinter die Fichte führen - und schon gar nicht hinters Licht. Vom diätetischen Standpunkt aus ist schon die Energiedichte von 40 kcal/100 g dieser Flüssigkeit ideal, speziell die der 1,5%-Fett-Variante. Als Kalziumlieferant ist sie zudem unschlagbar. Aber auch die Milcheiweiße haben es in sich. Allen voran das Casein:
Gerade dieses Casein ist es, das die Milch im Verdauungstrakt stocken lässt und dadurch dafür sorgt, dass es bis zu acht Stunden dauert, bis es verdaut ist - und entsprechend lang ein Sättigungsgefühl erzeugt. Weshalb es Bodybuilder, aber auch Menschen, die abnehmen wollen, gerne in ihr Abendessen integrieren: Das warme Glas Milch oder eben gleich eine Portion Magerquark, in dem das Casein durch den Verkäsungsvorgang sogar angereichert ist. 
Diese lange Verdauungszeit sorgt dafür, dass die ganze Nacht hindurch Aminosäuren aus diesem Casein herausgelöst und dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Was wiederum verhindern soll - so die Theorie -, dass sich der Körper zur Aufrechterhaltung seines Eiweißbedarfes stattdessen bei seiner eigenen Muskelmasse bedienen würde.
Das Casein kann aber noch mehr: Es enthält neben den "puren" Eiweißkörpern auch solche, die mit einer oder mehreren Phosphatgruppen versehen sind. Diese Phosphorgruppen aber tragen alle fest an diese gebundene Kalziumionen. Diese Kalziumionen wiederum können im Mundraum leicht von der Oberfläche der Zähne aufgenommen werden, remineralisieren damit den Zahnschmelz und machen so das zerstörerische Werk der Karies-Bakterien rückgängig.
Zu bedauern sind aus all diesen Grund jene Menschen, die Milch nicht, oder nur schwer vertragen. Menschen, die gegen das Milcheiweiß allergisch sind oder die den Milchzucker nicht abbauen können und deshalb mit manchmal schweren Verdauungsproblemen reagieren.
Für alle anderen aber könnte Milch ein wahres Lebenselexier sein.
Wem Milch trotzdem zu dünn und deshalb einfach zu süffig ist, um davon nachhaltig satt zu werden, dem empfehle ich folgendes Rezept für ein cremiges, geschmeidiges Trinkerlebnis:
Man nehme einen Teelöffel Xanthan, einen Balaststoff , der von einer bestimmten Bakterienart aus Zucker hergestellt wird, gebe ihn zu 300 ml Milch und schüttle das Ganze in einem Schüttelbecher oder verquirle es in einem Mixer. Um eventuell auftretende Klümpchen zu vermeiden, das Xanthanpulver vorher mit Zucker, noch besser mit Puderzucker, vermischen. (Ich gebe dazu normalen Haushaltszucker und Xanthan-Pulver in eine elektrische Kaffeemühle (siehe zB Link in der linken Seitenspalte) und erhalte nach kurzer Zeit das entsprechende Puderzucker-Xanthan-Gemisch).
Wer in diesen Drink noch einen Teelöffel Traubenkernmehl mischt, tut seinem Körper etwas zusätzlich Gutes, denn dieses Mehl hat eine Menge Polyphenole - wahre Sauerstoffradikalen-Killer - in sich und besteht zu 50 Prozent aus Ballaststoffen (Wer mein Diätbuch gelesen hat, - Link zum Buch oben links in der Seitenleiste - weiß, dass ich diese Ballaststoffe "Nahrungsfasern" nenne, weil dieser Name viel deutlicher macht, wie wichtig und "segensreich" diese oft verkannten Nahrungsbestandteile sind.

Wer Milch aber einfach "nicht kann", der sollte mit entsprechenden Fermenten und einem Temperierer Joghurt herstellen und mit diesem dann genauso verfahren wie für die Milch beschrieben. Oder der greife zur Buttermilch - d a s Geheimnis schöner Frauen schlechthin; wenn das, was der nette Mann aus der Werbung in seinem weißen Bademantel uns verrät, stimmt.

Die Eiligen unter euch finden in den beiden Seitenleisten die entsprechenden Links zu den Bezugsquellen der Bestandteile der Xanthan-Milch-Creme und der entsprechenden Küchengeräte.

Guten Appetit! 


Dienstag, 3. September 2013

Mit dem Wohlgefühl bei Wohlfühlgewicht narrt uns unser Hirn

Das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt warnt: In punkto Körpergewicht narrt uns unsere Psyche, speziell die Frauen unter uns. Sie suggeriert uns nämlich dann eine höhere Lebensqualität, wenn sich unser Körper in Sachen Gewicht und Unförmigkeit Richtung Fettleibigkeit davonzumachen droht. Das Wohlgefühl bei Wohlfühlgewicht findet also in Wirklichkeit nur im Kopf statt, während der Rest des Körpers leidet und der gesundheitliche Allgemeinzustand sich verschlechtert.
Also, gebetsmühlenartig, wie im vorhergehenden Post auch schon: Ab mit dem Wohlfühlgewicht, wo es hingehört. In die Tonne. 
Nur das Idealgewicht kann uns gesund halten, der Kopf soll, bitteschön, umdenken lernen.
Wie das funktionieren soll? Das Buch über die Filinu-Diät zeigt, wie es am nachhaltigsten geht.

Die Links zum E-Book und zum Taschenbuch sind in der linken Seitenleiste zu finden.
gabi hamann /pixelio.de

Montag, 2. September 2013

Adipositas-Paradoxon adieu!

Na, Gott sei Dank, dem Adipositas-Paradoxon fliegen jetzt die Ergebnisse neuester Forschung um die Ohren. Mit Recht: "Ausgeprägtes Bauchfett und deutliches Übergewicht erhöhen das langfristige Sterblichkeitsrisiko nach einem Herzinfarkt“. Damit passt sich wissenschaftliche Erkenntnis wieder mehr dem gesundem Menschenverstand an. 
Das war bei dem als Adipositas-Paradoxon in die wissenschaftliche Literatur eingegangene Phänomen anders. Dass nämlich fettleibige Menschen schwere Krankheiten besser überstehen sollten, widerspricht so jeglicher vernünftigen Einschätzung. 
Das gilt, erfahren wir jetzt aus berufenem Mund, offensichtlich nur für eine ganz kurze Zeitspanne nach dem bedrohlichen Ereignis, die 5-Jahres-Sterblichkeit aber zeigt einen um 65 Prozent erhöhten Wert. 
Also: Runter mit dem Hüftgold, Wohlfühlgewicht in die Tonne treten und Idealgewicht anstreben!
Wie?
Die Filinu-Diät zeigt den einfachsten und gangbarsten Weg. 

(zum E-Book geht es mit dem Link in der linken Seitenleiste ganz oben)