So mache der Index lediglich Aussagen über das Gewicht, nicht aber über die Zusammensetzung des Körpers, unterscheide nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Auch wo genau Fettdepots liegen, schlage sich nicht im BMI nieder.
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| Foto: Tim Reckmann / pixelio.de |
Bei Frauen sollte er weniger als 88, bei Männern unter 102 Zentimeter betragen.
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Mal Hand aufs Herz. Kann das einen Filinu-Diätler überzeugen?
Wohl kaum.
Zum einen: Kennt irgendjemand von euch einen Menschen mit einem BMI von 20 oder 21 mit gleichzeitig dicker Wampe?
Bestimmt nicht, denn das schließt sich einfach gegenseitig aus.
Zum andern: Wie soll allein das Messen des Bauchumfangs - ohne Bezug zu Körpergröße und Körpertyp - ein Maß für einen "gesunden" oder "kranken" Körper liefern?
Dann wäre ja ein Zweimeter-Athlet mit 100 cm Bauchumfang genauso "krank" wie ein 1,60m-Mann mit diesem Bauchumfang?
Einfach albern. Oder nicht?
Fazit: Die intellektuelle Redlichkeit sollte Journalisten, die uns das oben Beschriebene mitteilen, mehr abverlangen, als das Gebabbel von Ärzten einfach nur nachzuplappern?

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